Wurzeln der Freimaurerei

Bastian Salier

Michael Ammen, Klaus Bettag, Jan A. M. Snoeck

Wurzeln der Freimaurerei

Aktuelle Forschungsergebnisse über ihre Vor- und Frühgeschichte. Band 1.

ISBN: 142
1. Auflage 2016
Buch, Hardcover, 384 Seiten
Format: 17 x 24 cm
Preis: 25,00 EUR
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Herausgegeben von der Freimaurerischen Forschungsvereinigung Frederik e. V. 

Es ist eine dankenswerte Arbeit, die von den Herausgebern und deren Mitarbeitern mit diesem schwergewichtigen Band geleistet wurde. Darin versammelt sind insgesamt 15 Aufsätze – zumeist jüngeren Datums – die bisher nur schwer zugänglich in verstreuten Publikationen und vor allem nicht in deutscher Sprache aufzufinden waren. Von diesem Zugangsproblem zum aktuellen Forschungsstand sind natürlich in erster Linie nicht akademisch arbeitende Freimaurer und Amateurhistoriker betroffen.

Zunächst erstellte Jan A. M. Snoek, einer der wichtigsten und produktivsten Freimaurerforscher, eine Liste von potenziell dafür in Betracht kommenden Aufsätzen. Gemeinsam mit Klaus Bettag, dem Vorsitzenden der dem Freimaurerorden angegliederten Freimaurerischen Forschungsvereinigung Frederik e. V., wählte er schließlich die Beiträge für diesen 1. Band einer geplanten Schriftenreihe zu den „Wurzeln der Freimaurerei“ aus. Sorgfältig übersetzt von den Herausgebern und einigen Mitstreitern stehen die Arbeiten nunmehr zur Verfügung.

Es handelt sich dabei um wichtige Grundlagenforschung, die in populären und von Laienhistorikern verfassten Monografien zu freimaurerischen Themen häufig genug nur sehr stiefmütterlich behandelt wird. Meist mit dem Hinweis auf die – ungesicherte – Herkunft der Freimaurerei aus den Dombauhütten und mit Verweis auf das in diesem Jahr allgegenwärtige vermutete Gründungsdatum der institutionalisierten Freimaurerei im Jahre 1717.

Doch allein ein Blick ins Inhaltsverzeichnis des Buches zeigt, dass diese allgemein verbreiteten Schlagworte nur wenig über die tatsächlichen Wurzeln aussagen. Es gibt verschiedene „Theorien des Ursprungs“, mit denen sich John Hamill beschäftigt. Mehrere Beiträge von Andrew Prescott beleuchten etwa die frühe Verwendung des Begriffes „Freemason“ und werfen einen neuen Blick auf die „Alten Pflichten“. Oft kein leicht verdaulicher, aber ein sehr erhellender Lesestoff.

Ein ausführliches Namens- und Sachregister erleichtert die Suche nach konkreten Begriffen.

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