Leipziger Freimaurer in Wort und Stein

Bastian Salier

Alexander Süß

Leipziger Freimaurer in Wort und Stein

Der Einfluss der Logen auf das Völkerschlachtdenkmal und die Verlagsstadt

ISBN: 978-3-939611-44-8
2. Auflage 2011
Buch, Hardcover, 200 Seiten
Format: 14 x 19,5 cm
Preis: 16,90 EUR
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Was haben das Leipziger Völkerschlachtdenkmal und Reclams Universal-Bibliothek gemein? Auf den ersten Blick nicht viel. Beide gehen auf Leipziger Freimaurerpersönlichkeiten zurück. Das 1913 eingeweihte Völkerschlachtdenkmal erinnert noch heute eindrücklich an eine der größten Feldschlachten der Weltgeschichte. Im Oktober 1813 besiegelten die verbündeten Armeen von Österreich, Preußen, Russland und Schweden – unter ihnen zahlreiche Freimaurer – das Ende der napoleonischen Herrschaft über Deutschland und Europa. Seine Errichtung verdankt der Bau dem Wirken des Leipziger Architekten und Freimaurers Clemens Thieme. Ist das Denkmal ein Freimaurertempel und welchen Einfluss nahmen die Logenbrüder auf seine Entstehung? Leipzig als Stadt des Handels, der Bildung und der Kultur blickt auf ein reiches freimaurerisches Erbe zurück. Ausgehend von den Anfängen, der 1741 gegründeten Loge Minerva zu den drei Palmen, entwickelte sich die Stadt bis 1933 zu einer Hochburg der Königlichen Kunst in Deutschland. Freimaurerische Werte wurden im bürgerschaftlichen Handeln von Kaufleuten, Gelehrten, Baumeistern, Musikern oder Verlegern weit über die Stadtgrenzen hinaus getragen. Welchen Anteil haben Unternehmer wie Breitkopf, Tauchnitz, Reclam oder Weber am einzigartigen Ruf der Verlagsstadt Leipzig? Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise zu freimaurerischem Wirken in Wort und Stein. Anlass seines Erscheinens ist die 2. Buchloge, die März 2009 im Völkerschlachtdenkmal stattfindet, und Freimaurer aus aller Welt in Leipzig zusammenführt.

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