Der Pläneschmied

Bastian Salier

Peter Kaiser

Der Pläneschmied

Das außergewöhnliche Leben des Verlegers Carl Joseph Meyer

ISBN: 978-3-939611-17-2
1. Auflage 2007
Buch, Softcover, 252 Seiten
Format: 13,5 x 21 cm
Preis: 19,90 EUR
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Carl Joseph Meyer gilt als einer der erfindungsreichsten deutschen Verleger. In vielen Bücherschränken oder Regalen steht heute noch „Meyers Konversationslexikon“. 1826 gründete er in Gotha das „Bibliographische Institut“, das er bis zu seinem Tod 1856 in Hildburghausen zur Blüte führte. Sein verlegerisches Werk war geprägt von dem Wahlspruch „Bildung macht frei“. Zu niedrigen Preisen wollte Meyer dem gesamten Volk das Wissen der Welt nahe bringen und geriet darüber häufig in Streit mit anderen Verlegern und der Zensur. Aber auch für Menschen, die nicht im Besitz seines bis heute erhältlichen Nachschlagewerks sind, ist der Unternehmer und Visionär Meyer ein Begriff. Sein Leben führte ihn durch extreme Höhen und Tiefen. Es war eng verbunden mit der politisch so überaus unruhigen ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Literarisch und journalistisch griff er immer wieder mit großem Engagement in die politischen Auseinandersetzungen seiner Zeit ein. Das hatte auch zunehmend persönliche Folgen für Carl Joseph Meyer. So wird seine Biografie zugleich zu einem Spiegelbild einer sehr bewegten Zeit. Unternehmerisch war er ein Mann, der keine Risiken scheute und den bereits sein Vater, ein einfacher Schuhmacher, einen „Pläneschmied“ schalt. Bereits als junger Kaufmann versuchte Meyer in der Welthandelsmetropole London sein Glück und verspekulierte sich. Er nahm visionäre Projekte in Angriff, wie etwa den Bau einer Eisenbahnlinie, die ganz Deutschland von Bremen bis München verbinden sollte. Seiner Zeit war er auch damit weit voraus. Ein außergewöhnliches Leben und eine erstaunliche Persönlichkeit: Joseph Meyer.

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